Jede Bewegung kann eine Geschichte erzählen. Physisches Storytelling verwandelt Gesten, Mimik und Haltung in kraftvolle Ausdrucksmittel – Geschichten werden spürbar, noch bevor
ein Wort fällt. Der Workshop eröffnet den Zugang zu einer universellen Sprache: dem eigenen Körper.
Der Workshop
In diesem praxisorientierten Workshop kombinieren wir Theorie, Improvisation und gezielte körperliche Vorbereitung. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Körpersprachen- und
Gestenvokabular, um Emotionen zu vermitteln, Charaktere zu formen und Geschichten lebendig werden zu lassen.
Wir werden wesentliche Sprachen der Gestik untersuchen, darunter:
• Weiße Pantomime: Symbolische Gesten für Handlungen und Objekte
• Mimische Darstellung: Visuelle und symbolische Bilder mit dem Körper erzeugen
• Mimische Bande: Koordinierte Gesten für kollektive Erzählungen
• Mimage: Verborgene Gesten und Emotionen visualisieren, wie in einer Nahaufnahme
• Rhythmus, Tempo, Pausen, Beschleunigungen und Rückblenden: Illusionsbilder in Bewegung erzeugen und die Erzählkraft der Körpersprache verstärken
• Tréteau: Kleine Räume, große Geschichten – inspiriert von der Commedia dell’Arte, wird die dynamische Gestaltung kleiner Bühnenräume untersucht, die mit der Intensität einer Nahaufnahme wirken und große Erzählungen auf kleinstem Raum entfalten.
Zielgruppe
Für alle, die in den darstellenden Künsten tätig sind oder sich dafür interessieren und ihre Körpersprache, Präsenz und kreative Kommunikation gezielt stärken möchten.
Bitte mitbringen
• Bequeme, schwarze, neutrale Kleidung (ohne Muster/Aufdrucke)
• Keine festen Schuhe, leichte Gymnastiklatschen, Anti-Rutsch-Socken oder barfuß
• Schwarze Strumpfhose als Kopfbedeckung
• Offenheit für Bewegung, neue Ausdrucksformen und Neugier
Termine
| Wann | Wo | Nr. |
|---|---|---|
| Sa., 13.02.2027, 10:00 - 17:00 Uhr | Stuniken.Kulturhaus, Antonistraße 10 | A.27-02.1 |
| So., 14.02.2027, 10:00 - 17:00 Uhr | Stuniken.Kulturhaus, Antonistraße 10 | A.27-02.1 |
